|
Diesen immergrünen Strauch kannten schon die Griechen und die Römer. Die Griechen nannten ihn pýxos, die Römer buxus und im deutschsprachigen Raum hieß er buhs und später Buchs. Das harte Holz war beliebt, um hieraus runde stabile Holzdosen herzustellen. Diese nannte man Buchse. Damit man den Namen für die Holzdose nicht mit dem Namen für den Zierstrauch verwechselte, wurde im Mittelalter das Wort Buchs um Baum ergänzt.
|
|
Das harte Holz des Buchsbaums war schon im Altertum hoch geschätzt. Die Griechen und Römer fertigten hieraus kostbare Holzdosen an. Hiervon ist auch das Wort Büchse abgeleitet. Heute werden Büchsen meist aus Metall gefertigt.
|
|
Auf den lateinischen Namen der Römer können viele Namen in Fremdsprachen zurückgeführt werden. Hier einige Beispiele: Dänisch: buksbom, Schwedisch: buxbom, Englisch: boxwood (wood = Holz), Französisch: buis, Italienisch: bosso, Niederländisch: buxus,
|
| Interessanates:
|
Das Buchsbaumholz ist für viele Handwerker und Künstler ein perfektes Material: es ist sehr hart, feinporig, hat eine sehr feine Maserung, lässt sich gut schnitzen und splittert kaum. Hier einige Beispiele:
|
|
|
Für Musikinstrumente aus Holz werden harte und feinporige Hölzer gebraucht. Genau dies bietet der Buchsbaum, aber auch das Ebenholz, Palisander oder heimische Obstbäume. Bis ins 19. Jahrhundert fertigten viele Instrumentenbauer, Flöten und andere Musikinstrumente meist aus heimischen Hölzern und auch aus Buchsbaumholz.
|
|
|
Hier einige weitere Beispiele in denen das Buchsbaumholz verwendet wurde:
|
|
|
|