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Ebenholz
Hinweise zum Wort Ebenholz
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | ägypt. hbnj (= hartes schwarze Holz) > hebräisch > håvnîm (הָבְנִים) > griech. ébenos (ἔβενος) > lat. ebenus > ahd. ebena > mhd. (h)ebēnus > hd. ab 16. Jh. ebenholz |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | In der Märchensammlung der Brüder Grimm findet sich das bekannte Märchen Schneewittchen. Hier der Anfang: |
| Es war einmal mitten im Winter, und die Schneeflocken fielen wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwarzem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee aufblickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger, und es fielen drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im weißen Schnee so schön aussah, dachte sie bei sich: Hätt' ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen! Bald darauf bekam sie ein Töchterlein, das war so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarzhaarig wie Ebenholz und ward darum Schneewittchen (Schneeweißchen) genannt. ... |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
Wortschatz: Sommer-Stumpenhorst: Gesamtwortschatz, Gerhard Augst: Wortfamilienwörterbuch, Korpus basierte Wortgrundformenliste DeReWo, DWDS, Wiktionary
Wortherkunft: DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem AWb, BMZ, FWb, MNWB, Adelung, Goethe, Grimm-1), Grimm-2), OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info.
Zitat Schneewittchen: Grimms Märchen (nicht werbefrei)
(Alle Belege/Quellen im Februar 2026 abgerufen.)
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Eberesche
Hinweise zum Wort Eberesche
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | ie. *erb(h)-, *reb(h)- = dunkelrötlich, bräunlich; air. ibar = Eibe; ahd. asc, mhd. asch = Esche |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Wenn du mehr über die Eberesche erfahren möchtest, so findest du leicht verständliche Beschreibung auf folgenden Internetseiten:Botanikus, Ökolandbau, NABU |
| Die Schutzgemeinschaft deutscher Wald (SDW) benennt jedes Jahr einen Baum zum Baum des Jahres. Viele Bilder und eine umfangreiche Beschreibung findest du auf der Internetseite der Schutzgemeinschaft deutscher Wald: Baum des Jahres 1997: die Eberesche. |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Abbildungen: Wikipedia: Eberesche: 1 a) Von Mbdortmund - Eigenes Werk, GFDL 1.2, 1 b) Von Straktur - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Wikipedia: Esche: 2 a) Von AnRo0002 - Eigenes Werk, CC0, 2 b) CC BY-SA 3.0
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Eidechse
Hinweise zum Wort Eidechse
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | Die Herkunft des Begriffes Eidechse ist noch nicht vollständig geklärt. Am wahrscheinlichsten ist folgendes:
Der Begriff geht zurück auf: ie. *egu̯hi-, *eg̑hi- ⇒ griech. échis (ἔχις) = Schlange ⇒ germ. *agi-, *awi- = schlangenartig, Deser germanische Begriff für Schlange wurde ergänzt um ein zweites germanisches Wort, *þahsjō(n) = spindelförmig. Beim Übergang zum althochdeutschen wurde aus germ. *agi- ⇒ ahd. egi und aus germ, *þahsjō(n) ⇒ dehsa also ahd. egidehsa. Darauf folgte mhd. egedehse, eidehse und schließlich hochdeutsch unsere heutige Eidechse. Anfang des 19. Jh. versuchten verschiedene Wissenschaftler die Vielzahl der Tiere in Gruppen zu ordnen. Der deutsche Biologe, Mediziner und Naturphilosoph Lorenz Oken schlug als eine Untergruppe der Schuppenkriechtiere den Begriff der Echsen vor. Dabei interpretierte er den Namen Eidechse als Wortbildung aus eid und echse. An dieser Gruppen-Definition orientierten sich viele Wissenschaftler im 19. und 20. Jh. Nach der heutigen Systematik der Einordnung der Tiere gilt die Gruppe der Echsen als veraltet. Dennoch haben sich im deutschsprachigen Raum viele Tiernamen mit der Bezeichnung Echse (und nicht Dechse, was etymologisch korrekter wäre) erhalten, z. B. Brückenechse, Fischechse, Flatterechse, Flugechse, Gürtelechse, Krustenechse, Meerechse, Panzerechse, Riesenechse, Schönechse, Schuppenechse, Urechse, Urzeitechse |
| Wortbildungen: | Erstglied (Bestimmungswort): Eidechsenart, Eidechsenhaut, Eidechsenleder, Eidechsenmännchen, Eidechsennatter, Eidechsenschuh, Eidechsenschwanz, Eidechsentasche, Eidechsenweibchen, Eidechsschuh, … |
| Letztglied (Grundwort): Dorneidechse, Mauereidechse, Perleidechse, Rieseneidechse, Smaragdeidechse, Waldeidechse, Zauneidechse, Zauneidechse , … | |
| Adjektive: eidechsenähnlich, eidechsenartig | |
| Ableitungen: | Eidechschen |
| Interessantes: | Interessante Kinderseiten zum Stichwort: KiwiThek (übersichtlich geordnete Seite), mini-KLexikon, KLexikon, Grundschulwiki, |
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
Eidechse: DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Entstehung: DWDS, Wikipedia: Echsen, Eidechsen, Schuppenkriechtiere, Lorenz Oken, Wörterbuchnetz: DWB -1 (Grimm), DWB-2 (Grimm), GWb (Goethe), Adelung, Lexer (dëhse), AGd (egidehsa) BMZ (dëhse), BMZ (egidëhse)
Echse: DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
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Eierschecke
Hinweise zum Wort Eierschecke
| Bedeutung: | Kuchen |
| Beispielsatz: | Eine sächsische Kuchenspezialität ist eine Eierschecke. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen, die Eierschecke, Eierschecken, Worttrennung: Ei-er-sche-cke, Aussprache: Vorlage:Lautschriftˈʃɛkə] |
| Herkunft: | Aus Eiern, Quark, Rosinen und Mandelsplittern bestehende Überzugmasse für einen Blechkuchen. In manchen Gegenden werden auch Äpfel, Quark und Mohn verwendet. Der Ursprung des Grundwortes ist unklar. |
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | Schecke: ahd. schecho, mhd. schëcke, schëgge - eng anschliessender durchsteppter leibrock, der auch als panzer gebraucht wurde (sh. Quelle). Eierschecke: Im 14. Jh. war Schecke die Bezeichnung für einen Männerrock, der an der Taille mit einem breiten Gürtel eng geschnürt wurde. Diese Dreiteilung des Rocks war vermutlich Namensgeber für das Wort Eierschecke (sh. Quelle). |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Kochrezepte (nicht werbefrei): Die Eierschecke, Dresdener Eierschecke, Freiberger Eierschecke, |
Unikales Morphem ?
| Das Morphem scheck(e) kommt in dieser Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor. | |
| Das Morphem scheck(e) ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
DWDS, OWID, ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Duden Online-Wörterbuch, wissen.de, Wortbedeutung.info
Entstehung: Wikipedia, Mittelhochdeutsches Wörterbuch (BMZ), Mittelhochdeutsches Handwörterbuch (Lexer),
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Elfenbein
Hinweise zum Wort Elfenbein
Weiterführende Informationen
| Deklination |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Entstehung: | Elefant: griech. ἐλέφας (eléphās) > ahd. helfant; ahd. helfantbein = Elefantenknochen, Elfenbein, mhd. helfenbein; ab 16. Jh. auch elfenbein (in Angleichung an griech. und lat. ohne h) | |||||||||||||||
| Wortbildungen | Adjektive: elfenbeinartig, elfenbeinern, elfenbeinfarben
Nomen: Elfenbeinarbeit, Elfenbeinbüste, Elfenbeinexport, Elfenbeinfächer, Elfenbeinfarbe, Elfenbeinfigur, Elfenbeingegenstand, Elfenbeingriff, Elfenbeinhandel, Elfenbeinhändler, Elfenbeinimitation, Elfenbeinjäger, Elfenbeinkamm, Elfenbeinkästchen, Elfenbeinknopf, Elfenbeinkopf, Elfenbeinkugel,Elfenbeinlöffel,Elfenbeinpalast, Elfenbeinporzellan, Elfenbeinschnitzerei, Elfenbeinthron, Elfenbeinturm (Redensart), Elfenbeinturm , Mammutelfenbein, ... | |||||||||||||||
| Namen: | Länder: Elfenbeinküste (Land in Afrika)
Pflanzen: Elfenbein-Mannstreu (Pflanze), Elfenbeinröhrling (Pilzart), Elfenbeinschneckling (Pilzart), Tiere: Elfenbein-Federlibelle (Libellenart), Elfenbein-Flechtenbärchen (Schmetterling), Elfenbeinmöwe (Mövenart), Elfenbeinspecht (Vogelart), ... | |||||||||||||||
| sonstiges: | Elfenbeinturm (Metapher), Elfenbeinmuseum in Schloss Erbach | |||||||||||||||
| Ableitungen: | - | |||||||||||||||
| Interessantes: | Interessante Artikel für Kinder findest du im Klexikon (Elefant, Elfenbein) und im Mini-Klexikon (Elefant, Elfenbein). eine interessante Sendung für Kinder über Elefanten, Elfenbein und Elfenbeinschmuggel findest du in der Sendereihe Löwenzahn. |
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Belege/Quellen
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emsig
{{DISPLAYTITLE:emsig}}
Hinweise zum Wort emsig
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | ahd. emiʒʒīg, emeʒʒīg, mhd. emʒec, emʒic = beständig, fortwährend, beharrlich |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | Emsigkeit |
| Interessantes: | Bitte ggf. Link zu andere (für Kinder interessante) Seiten einfügen |
Unikales Morphem ?
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Engerling
Hinweise zum Wort Engerling
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | ie. *angu̯(h)- = Schlange, ahd. angar, mhd. anger, enger = Enger; bereits im 10. Jh. auch mit dem Suffix -ring und später -ling; ahd. engiring, engirling, mhd. engerlinc. |
| Wortbildungen: | - |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Zu den Maikäfern gibt es eine interessante Seite im Klexikon. Dort findest du auch eine Beschreibung der Entwicklung von der Larve (Engerling) bis zum Käfer. |
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entbehren
{{DISPLAYTITLE:entbehren}} entbehrlich, Entbehrung #REDIRECT [[entbehren]]
Hinweise zum Wort entbehren
| Bedeutung: | etwas oder jemanden vermissen |
| Beispiel: | Ich habe als Kind früher vieles entbehren müssen.
Ich möchte dich für keinen Tag in meinem Leben entbehren. |
| Wortinfo: | Wortart: Verb; Vorttrennung: ent-beh-ren; Aussprache: [ɛntˈbeːʁən] |
| Herkunft: | Das mittelhochdeutsche Verb enbern ist eine Verneinung des untergegangenen Verbs beran, bern = tragen. Die erste Silbe en ist die Verneinung. Ursprünglich bedeutete das Wort also etwas nicht tragen oder etwas nicht bei sich tragen. Das, was man nicht bei sich tragen kann, das braucht man auch nicht. So hat sich aus enbern = nicht tragen die Bedeutung ermangeln und vermissen entwickelt. |
| Das untergegangene Verb beran (bern) ist auch noch in anderen Wörtern zu finden, zum Beispiel: | |
| Interessantes: |
|
Weiterführende Informationen
| Konjugation: |
| ||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Entstehung: | Aus dem Verb ahd. beran, mhd. bern = tragen, hervorbringen hat sich mit dem altdeutschen Präfix in- = nein, nicht (als Negation ahd. inberan (9. Jh.), mhd. enbern = nicht tragen entwickelt. Das ursprüngliche Verb (beran, bern) ist schon früh untergegangen und kommt nur noch in einigen Regiolekten vor. Das Präfix ahd. in- und mittelhochdeutsch en- ist in späterer Zeit an das verbreitete Präfix ent- angepasst worden. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Wortbildungen
(entbehren): |
Nomen: Entbehrung, Entbehrlichkeit, Unentbehrlichkeit
Adjektive: entbehrlich, entbehrt, entbehrungsreich, entbehrungsvoll, langentbehrt, unentbehrlich | ||||||||||||||||||||||||||||
| verwandte Wörter: | Es gibt einige Wörter, die mit dem untergegangenen Verb mhd. bern (= tragen) verwandt bzw. hiervon abgeleitet sind. Dazu gehören die oben genannten Wörter gebären, Geburt, Eimer und Zuber. Hier sind weitere Wörter, denen man diesen Zusammenhang nicht auf den ersten Blick ansehen kann: | ||||||||||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||||||||||
| Das mittelhochdeutsche Präfix en- (= nicht, nein) führt zusammen mit dem mittelhochdeutschen Verb bern in der Bedeutung heben, erhaben auch zu weiteren Verwandtschaften, zum Beispiel: empor (enbore = in die Höhe), empören (enbœ̅ren = erheben). Die gleiche germanische Wurzel haben auch die Wörter Berg (* bherg̑os-, germ. *berga-, mhd. berc = hoch erhaben) und Burg (germ. *burg-, mhd. burc = befestigte Höhe). Damit sind auch viele Vor- und Ortsnamen mit dem untergegangenen althochdeutschen Verb beran verwandt, von Birgit (die Erhabene) und Ingeborg bis Augsburg und Wittenberg. | |||||||||||||||||||||||||||||
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
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erwähnen
Hinweise zum Wort erwähnen
Weiterführende Informationen
| Konjugation: |
| ||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Entstehung: | ahd. giwahanen neben giwahan, mhd. gewähenen, seit 16. Jh. als erwähnen im heutigen Sinne belegt.
in Abgrenzung hierzu und nicht verwandt: ahd. mhd. wān, wōn = Vermutung, Meinung, Hoffnung, Erwartung, Vorstellung, Scheu (sh. DWDS); ab 16. Jh. = Selbsttäuschung, ab 18. Jh. trügerische Vorstellung, Medizin: krankhafte Erscheinung, zwanghafte Einbildung | ||||||||||||||||||||||||||||
| Bedeutungs-
Unterschied: |
Die Stadt Soest wurde bereits 836 urkundlich erwähnt. In einer alten Urkunde steht, dass die Stadt Lübeck bereits 1160 das Stadtrecht erhalten hat. Im ersten Beispiel bedeutet erwähnen, dass Soest möglicherweise schon sehr viel früher das Stadtrecht verlieben bekommen hat. Es bedeutet nicht, dass Soest 836 das Stadtrecht erhalten hat. | ||||||||||||||||||||||||||||
| Wortbildungen: | Adjektivbildungen: ersterwähnt, erwähnenswert, erwähntermaßen, obenerwähnt, vorerwähnt, unerwähnt,
Nomenbildungen: Ersterwähnung, Nichterwähnung, Obenerwähnte, | ||||||||||||||||||||||||||||
| Ableitungen: | Grundwort: erwähnen, Adjektiv: erwähnt, Nomen: Erwähnung, | ||||||||||||||||||||||||||||
| Interessantes: | |||||||||||||||||||||||||||||
Unikales Morphem ?
Belege/Quellen
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Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Fronleichnam
Hinweise zum Wort Fronleichnam
| Bedeutung: | Fronleichnam ist für katholische Christinnen und Christen ein wichtiger Feiertag. An diesem Tag erinnern sie an das Abendmahl, dass Jesus Christus mit seinen Jüngern am Tag vor seinem Tod gefeiert hat. Die Kommunion ist hierfür ein wichtiges Zeichen, dass Christus in uns weiterlebt (Hostie als Leib Christi). |
| Beispielsatz: | Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiern die katholischen Christen das Fronleichnamfest. |
| Wortinfo: | Wortart: Nomen, (der) Fronleichnam - meist ohne Artikel, kein Plural;
Worttrennung: Fron-leich-nam Aussprache: [froːn'laɪ̯çnaːm] |
| Herkunft: | Der erste Teil des Wortes (fron) ist ein altdeutsches Wort (frōno). Es bedeutete zunächst Herr, Herrschaft. Das zugehörige Adjektiv vrōn bedeutete demnach herrschaftlich. Später wurde es in den christlichen Kirchen auf die Bedeutung Herr (= Gott, Jesus Christus) und das Adjektiv auf heilig bzw. göttlich verengt.
Leichnam bezeichnet einen toten menschlichen Körper. Die Bedeutung dieses Wortes findest du beim Stichwort Leichnam näher beschrieben. Das Wort Fronleichnam bedeutet demnach der Leib des Herrn, bzw. der Leib des verstorbenen Jesus Christus. |
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | Fron: germ. *frawan-, ahd. frāho, frōno, mhd. vrōn = Herrscher, Herr, König, Gott, dann explizit auf Jesus Christus bezogen;
Leichnam: (siehe Leichnam) ahd. līhhamo, mhd. līcham(e), līchname = Leib, Körper, toter menschlicher Körper, Leiche Fronleichnam: mhd. vrōnlīcham, der vrōne līcham = der Leib des Herrn; ahd. frōn = Herr, Plural frōno = Herren, Götter |
| Wortbildungen: | Fronleichnam, Fronleichnamsfeier, Fronleichnamsfest, Fronleichnamsgottesdienst, Fronleichnamsprozession, Fronleichnamstag, Fronleichnamsspiel, |
| Ableitungen: | Fron, fronen, frönen; Leichnam |
| Interessantes: | In der ZDF-Mediathek der Kinderseite Logo ist ein lesenswerte kurze Beschreibung über den Feiertag Fronleichnam (siehe auch Feiertage). |
Wenn du wissen möchtest, was ein Wort bedeutet, dann klicke auf das Wort. Du gelangst dann zum Online Wörterbuch Wiktionary. Wörter die in diesem Wörterbuch nicht vorkommen sind mit dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) verlinkt. Dort findest du Informationen zum Wort, zur Wortart, Bedeutung, Herkunft und Beispielsätze. Zu Wörtern die im Stammverzeichnis dieses Wörterbuches nicht eingetragen sind findest du im DWDS Beispielsätze und Informationen zur Häufigkeit dieses Wortes in verschiedenen Textkorpora.
Unikales Morphem ?
| Die Morpheme fron und leich kommen auch isoliert (Fron, Leiche) und in anderen Wortbildungen vor. | |
| Die Morpheme fron und leich sind daher keine unikale Morpheme. | |
| Das Morphem nam kommt in dieser Bedeutung im heutigen Sprachgebrauch nicht isoliert und auch in keinen anderen Wortbildungen vor (siehe hierzu das Stichwort Leichnam). | |
| Das Morphem nam in (Fron)Leichnam ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
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Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
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Leichnam
Hinweise zum Wort Leichnam
Weiterführende Informationen
| Entstehung: | Leiche: germ. *līka, ahd. līh = Körper, Leib, Leichnam, mhd. līch
|
| Wortbildungen: | Fronleichnam |
| Ableitungen: | - |
| Interessantes: | Auf der Internetseite religionen-entdecken.de ist für Kinder interessant beschrieben, wie Personen in den verschiedenen Weltreligionen bestattet werden: Bestattungskultur, Bestattungen in den Religionen |
Unikales Morphem ?
| Hier eine Begründung einfügen, warum dieses Wort ein unkales Morphem ist. | |
| Das Morphem xyz ist daher ein unikales Morphem. | |
Belege/Quellen
DWDS, Wiktionary, Wörterbuchnetz (versch. Wörterbücher, vor allem Adelung, Goethe, Grimm), ZDL sowie verschiedene nicht werbefreie Quellen: Educalingo, Duden Online-Wörterbuch, wissen.de
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen
Bereits verlinkte Quellen mit dem Musterwort Test
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