Auf dieser Seite findest du Hinweise zur Schreibung und Herkunft des Wortes Feldwebel.
Hinweise zum Wort Feldwebel
| Bedeutung:
|
Dienstgrad in der Bundeswehr (Militär)
Das Bild rechts zeigt das Abzeichen des Feldwebels. Dieses Zeichen wird auf der Schulter getragen.
|
|
| Beispielsatz:
|
Der Feldwebel ist der unterste Dienstgrad in der Gruppe der Unteroffiziere.
|
| Wortinfo:
|
Wortart: Nomen
Worttrennung: Feld-we-bel
Aussprache: [ˈfɛltˌveːbl̩]
|
Wortformen
In fast allen vier Fällen wird das Grundwort Feldwebel verwendet. Im 2. Fall Einzahl (Genetiv, Singular) wird ein s angehängt. Im 3. Fall Mehrzahl (Dativ, Plural) wird n ergänzt.:
|
|
|
Singular
|
Plural
|
| 1. Fall
|
Nominativ
|
der Feldwebel
|
die Feldwebel
|
| 2. Fall
|
Genitiv
|
des Feldwebels
|
der Feldwebel
|
| 3. Fall
|
Dativ
|
dem Feldwebel
|
den Feldwebeln
|
| 4. Fall
|
Akkusativ
|
den Feldwebel
|
die Feldwebel
|
Wortherkunft
|
Feld: Im Mittelalter bezeichnete man eine leere Fläche als Feld. Später wurde hieraus ein Gegenwort zu Wald. Kriegerische Auseinandersetzungen wurden früher vor allem auf freiem Gelände ausgetragen. So wurde das Nomen Feld schon sehr früh auch im militärischen Sprachgebrauch verwendet, z. B. Kampffeld, Feldwache.
|
| -webel: Der zweite Wortteil ist auf das alte Wort weibel zurückzuführen. Schon im Mittelalter nannte man einen Amtsdiener Weibel. Das zugehörige Verb ist weibeln. Es bedeutete hin und her bewegen. Der Weibel war also ein Amtsdiener, der Nachrichten (z. B. Briefe, Dokumente, Befehle) vom Fürsten zum Gericht oder zum Rathaus usw. hin und her brachte.
|
|
|
Beim Militär oder im Krieg (im Feld) hatte der Feldwebel eine ähnliche Aufgabe. Er musste die Befehle der Offiziere an die Soldaten weitergeben, also hin und her bringen. Heute hat der Feldwebel sehr viel umfangreichere Aufgaben.
|