Auf dieser Seite kannst du mehr über das Verb bequem erfahren. Hier findest du eine Liste mit Wortbildungen und Belege für die Herkunft zu diesem Wort.
Weiterführende Informationen zum Wort bequem
| Entstehung:
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9. Jh. ahd. biquāmi, mhd. bequæme = angemessen, passend, tauglich < ahd. queman = kommen < ie. *gu̯em- = gehen, kommen
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| Wortbildungen:
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bequemlich, Bequemlichkeit, superbequem, unbequem, Unbequemlichkeit
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| Ableitungen:
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bequemen
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| Interessantes:
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Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes bequem war „passend“ oder „angemessen“. Erst später entwickelte sich daraus die heutige Bedeutung „angenehm“, „komfortabel“ oder „leicht zu benutzen“.
Wenn etwas gut „passt“, ist es oft auch angenehm zu benutzen. Auf diese Weise entstand im Laufe der Sprachgeschichte die heutige Bedeutung des Wortes.
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Unikales Morphem ?
| Das Wort bequem besteht aus dem Präfix be- und dem Wortbestandteil quem. In mittelhochdeutscher Zeit sind aus diesem Morphem die Verben kommen und bequemen entstanden. Einerseits hat sich die Bedeutung (bequemen) mit der Zeit geändert und andererseits die Schreibung (kommen). Heute wird kein Zusammenhang mehr zwischen diesen beiden Verben gesehen.
Im heutigen Deutsch kommt quem nicht als selbstständiges Wort vor. Wortbildungen kommen nur zusammen mit dem Präfix be- vor.
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Aus diesem Grunde kann das Morphem quem im Adjektiv bequem als ein unikales Morphem betrachtet werden.
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Belege/Quellen
DWDS,
Wiktionary,
Wörterbuchnetz (hier vor allem
Adelung,
Grimm-Wörterbuch,
Goethe-Wörterbuch),
ZDL,
Wikipedia,
Duden-online (nicht werbefrei)
Etymologie: DWDS - bequem, kommen, bekommen; Wiktionary: bequem, bequemen, kommen, bekommen; ZDL - bequem, kommen, bekommen
Weiterführende Informationen zu den Scheinwörtern/unikalen Morphemen